Die 90er Jahre

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Es war ein Jahrzehnt, das in den ersten zwei Dritteln als sehr aktionsreich benannt werden muss. Die letzten Jahre jedoch waren eher als ein wenig still zu bezeichnen.

 Zu Beginn wechselte der Vereinsvorsitz von Ernst Schlinkmann, der 20 Jahre dem Verein vorausging,  an Jürgen Schmidt.

 Die Judo-Männermannschaft stieg über die Kreis- in die Bezirksliga auf, wo sie sich einige Jahre hielt. Danach kam der Aufstieg in die Landesliga und ein Wiederabstieg in die Kreisklasse. Mangels Wettkampfnachwuchs gab es von da an keine Mannschaft mehr.

 Im Jugendbereich sind die Namen Anke und Kerstin Grieger und Koray und Tolga Ahiskali besonders hervorzuheben. Sie waren die Leistungsträger unseres Vereins in der ersten Hälfte des Jahrzehntes.

 Viele Veranstaltungen wurden von uns ausgerichtet. Von den Stadtmeisterschaften bis hin zu einer Westdeutschen Meisterschaft waren wir tätig. Die Presse berichtete positiv über unsere Arbeit. Schlagzeilen wie: >> Den Kindern positive Erlebnisse vermitteln << oder >> Immer mehr Jugendliche lieben den sanften Weg << bestätigten uns.

 Frauen sind keine Opfer. Unter diesem Motto liefen über 20 von uns veranstaltete Selbstbehauptungskurse mit mehr als 400 vereinsfremden Frauen.

 35 Vereine waren reif für Zentis. Die Lebensmittelfirma stellte DM 100.000.- für Vereine zur Verfügung, um diese bei der Verwirklichung ihrer Ideen zu unterstüzen. Von diesem großen Kuchen konnten für DM 2.000.- abbeißen.

 Ein kleiner finanzieller Kraftakt konnte von uns auch bewältigt werden. Innerhalb von fünf Jahren bekamen wir 328 neue Judomatten, die einen Gesamtpreis von über DM 32.000.- hatten.